Singkreis

Jederzeit freuen wir uns über neue Mitglieder im Singkreis, die die Stimme verstärken. 

Wann probt der Singkreis?
Jeweils Montag von 20 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrsaal St. Vinzenz 

Was muss ich mitbringen?
Vertrauen in die eigene Stimme, Lust an Musik aller Stilepochen

Was bietet der Singkreis von St. Vinzenz?
Ein reichhaltiges Chorprogramm, eine liebenswürdige Gemeinschaft, einen „Harten Kern der Gemütlichkeit“ nach den Proben, einen Chorausflug pro Jahr.

Welche Aufgaben hat der Singkreis?
Gestaltung von Gottesdiensten und mindestens ein Konzert im Jahr.

Unsere Erfolge zeichnen sich vor allem durch eine Vielfalt an musikalischen Aufgabenfeldern aus. 

Singkreiskonzert 2004Natürlich wollen wir uns gleich von unserer schönsten Seite präsentieren. Jeder Kirchenchor schmückt sich durch  ein großartiges klassisches Repertoire, das er zum einen in der Liturgie, andererseits in Kirchenkonzerten zum Besten gibt. Das hier gezeigte Bild wurde in einem Konzert im Februar 2004 gemacht.

Mit einer langen Kirchenmusiktradition ist das so eine Sache in St. Vinzenz. Den Singkreis, wie sich dieser Kirchenchor nennt, gibt es so lange wie die Pfarrei selbst. Er wurde im Jahr 1965 von Leo Grüner gegründet.

1965, was für ein Jahr. Das 2. Vatikanische Konzil wurde beendet und die neugeborene Erdinger Pfarrei wurde mit ihrem ersten Pfarrer Franz Mooslechner auf die neuen Reformen und Zielsetzungen eingeschworen.


Für die neubegründete Kirchenmusik in St. Vinzenz kam es somit von Anbeginn eher zum Traditionsbruch, indem allerorts bewährtes Kirchenmusikrepertoire gar nicht zur Geltung kommen wollte.  Schließlich ging es der Liturgiekonstitution des Konzils vor allem um eine tätige Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst. Deshalb musste die reine „Vortragskultur“ des Kirchenchores, wie sie vor dem Konzil in Form vieler lateinischer Messen der Fall war, zu Gunsten des Gemeindegesangs aufgegeben werden. Der Chor bekam ein neues Rollenbild. Seine wichtigste Funktion war, die feiernde Gemeinde in ihrem Gotteslob zu unterstützen.

So standen anfangs vor allem Neukompositionen von zeitgenössischen Kirchenmusik-Komponisten auf dem Programm. Hier in St. Vinzenz fielen die neuen Richtlinien des Konzils auf fruchtbaren Boden. Auch heute noch lassen sich Spuren dieser Aufbruchszeit an einem großen Gemeinderepertoire an Liedern erkennen.

Die Zeiten haben sich gewandelt und die musikalische Praxis auch. Neue Sängerinnen und Sänger sind zum Singkreis hinzugekommen, andere haben sich in den wohlverdienten Sängerruhestand verabschiedet oder sind aus anderen Gründen dem Chor ferngeblieben. Mittlerweile hat es schon 2 Kirchenmusiker-Wechsel gegeben. Und bei all dem ist das Repertoire des Chores stets gewachsen.

Für eine Pfarrei mit beschaulichen Ausmaßen ist die Fülle an einstudierten Werken dieses Kirchenchores relativ groß. Und auch die Vielfalt kann sich sehen lassen. Einige zur Aufführung gebrachte Werke seien hier aufgeführt:

Carl Orff – Carmina Burana (3x)
Joseph Haydn – Die Schöpfung (3x)
Joh. Seb. Bach – Weihnachtsoratorium 1-6
Franz Schubert – Messe in B und große Messe in Es
Josef Haydn – Orgelsolomesse, Jugendmesse,
große Cäcilienmesse, Paukenmesse
W.A. Mozart – Missa brevis in G und B, Orgelsolomesse
Carl Orff – Comedia di Resurectione
Heinrich Schütz – Johannespassion
Rossigni – Missa solemnis
Georg Händel – Der Messias
Diverse Bachkantaten
Antonio Vivaldi – Gloria und Magnificat

Moderne Chorwerke von H.W. Zimmermann, Barbe, Torno Kverno, M. Durufle

Mitwirkung an den  Erdinger Schwedenspielen, an der Oper „Die Zauberflöte“ und Aufführung von Teilen des Bühnenwerks „Astutuli“


 
 

Musikalische Prachtentfaltung im barocken Hamburg


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Zu einem geistlichen Konzert der etwas anderen Art lud am Sonntag, dem 16. Februar der Singkreis St.Vinzenz in den Pfarrsaal ein. Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach bildeten die Schwerpunkte dieses Abends, an dem die Zuhörer neben zwei Orchesterstücken einem Kantatenzyklus von Telemann sowie zwei Chormotetten von Bach lauschen konnten. Die vier hervorragenden Gesangssolisten aus München betonten durch ihren innigen Gesang im Zyklus „Die Tageszeiten“ die Schönheit der natürlichen Ordnung und die sich darin offenbarende Größe Gottes: Die Nacht ist nicht das Ende, sie symbolisiert den Wendepunkt zu einem neuen Morgen und damit die Auferstehung.

 

Auch die beiden Bach-Motetten „Trost und Erlösung“ und „Die Menschenliebe Gottes“, die der Singkreis a cappella bzw. mit einer zarten Cello- und Bassbegleitung vortrug, wurden durch den rezitierenden Charakter und die sich wiederholenden Strukturen vom Publikum wie ein Gebet empfunden.

Bilder des Abends (hier klicken, es öffnet sich ein neues Fenster)

 

                               Singkreis freut sich auf die Stadt Hamburg